Autor: fdsHamburg

Landesliste zur Bundestagswahl 2017 gewählt

Die LandesvertreterInnenversammlung hat gestern die Landesliste für die kommende Bundestagswahl gewählt. Herzlichen Glückwunsch an alle (v. l. n. r. Conny Kerth, Zaklin Nastic, Fabio de Masi, Sarah Rambatz, Rainer Behrens, David Stoop, nicht im Bild Niclas Krukenberg). Nun beginnt also der Wahlkampf. Diese Phase der höchsten Mobilisierung ist für uns auch eine gute Gelegenheit, das fds in Hamburg zu stärken. Vorwärts.  

DIE LINKE und die AfD – kein gemeinsamer Nenner

Das fds Hamburg hat am 07. Oktober 2016 folgende Positionierung erarbeitet: Spätestens seit den Wahlen im März 2016 geht ein Gespenst namens AfD um. In den Wahlkämpfen vergleichsweise wenig sichtbar, zog sie in die Landtage durchweg mit satten zweistelligen Ergebnissen ein. Gewählt wurde sie vor allem von früheren NichtwählerInnen und von den Parteien des bürgerlichen Lagers. Aber auch DIE LINKE verliert WählerInnen an die Rechtspopulisten. Der Umgang damit ist in der LINKEN noch lange nicht abschließend diskutiert. Einige Antworten schälen sich für uns jedoch heraus. 1. Wir können Menschen mit Ressentiments und autoritären Einstellungen nicht erreichen. Es ist lange bekannt, dass es einen Anteil von etwa 20% in der Bevölkerung gibt, der autoritäre Einstellungen und Ressentiments hat. Diesen Teil der Bevölkerung erreichen wir auch mit dem Kampf gegen soziale Spaltung nicht. Er verschließt sich den gesellschaftlichen Realitäten und Veränderungen in einer immer mehr in Unordnung geratenden Welt. Er entfremdet sich so kulturell von der Mehrheit der Menschen. Die AfD dockt genau hier an. Die Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten, die Bedrohung durch Terror und …

Berlin wählt den Wechsel

Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus erzielte DIE LINKE. am Sonntag mit 15,6 Prozent ein hervorragendes Ergebnis und ist nun drittstärkste Kraft – verdienter Lohn für einen leidenschaftlichen Wahlkampf. Wir gratulieren herzlich. Der Berliner Spitzenkandidat, Klaus Lederer, sprach von einem starken Signal. »Wir haben Wahlkampf mit den Themen gemacht, die die Berlinerinnen und Berliner am meisten beschäftigten. Und wir haben gefragt, wem die Stadt eigentlich gehört. Da war unsere Antwort klar: Wir wollen, dass die Berlinerinnen und Berliner darüber mitentscheiden können, wohin sich unsere Stadt entwickelt.« Rot-Rot-Grün in Berlin ist nun nicht nur rechnerisch möglich, sondern auch ein dringendes Erfordernis. Unsere Partei war und ist auch eine Protestpartei, aber sie muss auch moderne Gestaltungspartei sein. Die überragende Mehrheit unserer Wählerinnen und Wähler wünscht sich, dass DIE LINKE. in den Parlamenten Politik aktiv gestaltet und mit ganzer Kraft für wirkliche Veränderung sorgt. Dazu Harald Singler, Landessprecher des fds Hamburg: »Dabei wünschen wir den Berliner Genossinnen und Genossen für die anstehenden Gespräche mit SPD und Grünen eine breite Brust, Kraft und Ausdauer.«     Merken Merken Merken …

fds Hamburg hat gewählt

Am 25. August 2016 trafen sich die Hamburger Mitglieder des Forum Demokratischer Sozialismus (fds) zu ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung. Haupttagesordnungspunkt war die Wahl einer neuen Sprecherin und eines neuen Sprechers. Dabei wurde Carola Ensslen zur neuen Landessprecherin und Harald Singler zum neuen Landessprecher gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Rotes Sommerkino im Hammer Park

Am Freitag, 2. September 2016, gibt es – umsonst und draußen – wieder das Rote Sommerkino auf der großen Wiese im Hammer Park (S Hasselbrook/U Hammer Kirche). Um 19 Uhr beginnt die Grillparty mit Musik, und ab 20.30 Uhr zeigt DIE LINKE »Le Havre«, die Tragikomödie des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki. http://lehavre.pandorafilm.de/ Das Sommerkino wird wie in den letzten Jahren veranstaltet von Jan van Aken und der Stadtteilgruppe der LINKEN Hamm/Horn/Borgfelde. Wir freuen uns auf viele Gäste!

Was braucht der Mensch?

Am 17. August wäre Lothar Bisky 75 Jahre alt geworden. An den ehemaligen Parteivorsitzenden von PDS und Linkspartei und das Mitglied im Forum Demokratischer Sozialismus (fds) erinnert die fds-Bundessprecherin, Luise Neuhaus-Wartenberg (MdL).  Lothar Bisky war einer, der mehr überlegt als schon gewusst hat, der mehr Fragen gestellt hat, sich selbst und all den anderen, die sie hören wollten. Ich erinnere mich besonders an seine Rede auf dem Parteikonvent zum Programmentwurf der LINKEN. Dort gab er zu bedenken, dass wir es uns mit der „Eigentumsfrage“ nicht zu einfach machen dürfen und illustrierte das mit einer Filmszene aus dem sowjetischen Film „Bahnhof für zwei“. Eine abstrakte Vergemeinschaftung ist eben noch keine gesellschaftliche Aneignung, ebenso wie die Forderung nach Verstaatlichung. Deshalb warb er für die Bindung der Eigentumsfrage an die strikte Demokratisierung aller Lebensbereiche. „Wir wollen nicht enteignen, sondern uns das Leben endlich aneignen.“ sagte er. Nicht von ungefähr war seine Rede überschrieben mit „Das gute Leben gehört in unsere programmatische Debatte“. Ja, das gute Leben und die daraus folgende Frage: Was braucht der Mensch? – zum Ausgangspunkt …

fds-Akademie 2016

Auch in diesem Jahr findet unsere alljährliche fds-Akademie vom 25. bis 27. November 2016 in Leipzig (Sachsen) statt. Über den genauen Ort und den genauen Ablauf informieren wir nach und nach an dieser Stelle. Info: fds-Akademie 2015

Hallo, wir sinds:

Frisch eingetroffen: Infomaterial für die Hamburger Genossinnen und Genossen. Wir freuen uns, wenn Du Dich anhand von Fakten, anstelle von Gerüchten, Mythen und manchmal wenig schmeichelhaften Zuschreibungen über uns informieren möchtest. Dafür stellen wir hier und auf zukünftigen Veranstaltungen umfangreiches Material zur Verfügung. fdsHamburg wünscht Euch einen schönen Sommer . Wir sehen uns.

Kompromissfähigkeit ist keine Einbahnstraße

Mit Blick auf die nächsten Bundestagswahlen sollte sich die SPD endlich von der CDU lösen. Wir haben eine Menge sozialer, wirtschaftlicher und demokratischer Probleme anzupacken. Kompromissfähigkeit ist keine Einbahnstraße, die SPD sollte also endlich ihre Bündnisfähigkeit beweisen. Wo ist die Partei bereit sich auf uns zuzubewegen? Wir erwarten Vorschläge der SPD. Matthias Höhn