Alle Artikel in: Allgemein

fds Hamburg bei der G20-Protestwelle am 02. Juli 2017

Am Sonntag, 02. Juli 2017, ist es soweit. Die G20-Protestwelle startet. Wir sind dabei und treffen uns zusammen mit den Eilbeker*innen um 11.30 Uhr vor dem Bucerius Kunst Forum. Also dann bis Sonntag! Hier das Programm: Protestmarsch ~ Bootsdemo ~ Bannermeer AUFTAKTKUNDGEBUNG mit Bannermeer: 11:30 bis 12:30 Uhr Sprecher*innen: Michael Müller, Bundesvorsitzender NaturFreunde Deutschlands Maria Luisa Werne, Solidarische Landwirtschaft Sweelin Heuss, Geschäftsführung Greenpeace Deutschland Stefan Körzell, Mitglied Bundesvorstand DGB Nelini Stamp, #ResistTrump, USA Christoph Bautz, Geschäftsführung Campact Moderation: Clara Buer, Koordinatorin Greenpeace Deutschland & Roman Huber, Geschäftsführender Bundesvorstand Mehr Demokratie + Parteientalk mit Katrin Göring-Eckardt (MdB, B90/Die Grünen), Jan van Aken (MdB, DIE LINKE) & Niels Annen (MdB, SPD) + Musik: Stoppok, Grossstadtgeflüster, Berlin Boom Orchestra & mehr PROTESTMARSCH & BOOTSDEMO Route des Protestmarschs: Rathausmarkt – Ballindamm – Esplanade – Johannes-Brahms-Platz – Kaiser-Wilhelm-Str. – Rödingsmarkt – Bei den Mühren – Zippelhaus – Rathausmarkt ABSCHLUSSKUNDGEBUNG: 15:00 bis 16:45 Uhr Sprecher*innen: Jörn Kalinski, Leiter Lobby- & Kampagnenarbeit Oxfam Ernst-Christoph Stolper, Stellvertretender Vorsitzender BUND Selina Leem, Klimaaktivistin, Marshall Islands Kwabena Nyarko Otoo, Trades Union Congress, Ghana Sarah Händel, …

10 Jahre fds – Sommerfest in Berlin!

Unsere Partei DIE LINKE wird zehn Jahre alt und damit auch das Forum Demokratischer Sozialismus. Das wollen wir mit unseren Mitgliedern in Berlin, in der Landesvertretung Thüringen beim Bund feiern. Es wird viel Sonnenschein, jede Menge Getränke, etwas Musik und nur kurze Reden geben. Im Rahmen unserer Jubiläumsfeier werden wir auch den Release des Films „10 Jahre FDS“ feiern und ihn erstmals aufführen. Ihr dürft gespannt sein! Also, kommt vorbei.

Das fds Hamburg unterstützt den Aufruf der G20-Protestwelle

            Der Aufruf im Wortlaut: Anfang Juli treffen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg zum G20-Gipfel zusammen. In Zeiten von zunehmendem Nationalismus ist internationale Kooperation dringend nötig, um Hungersnöte, Ungleichheit, Klimawandel, Kriege und Vertreibungen zu bekämpfen. Doch die bisherige Politik der G20 ignoriert diese globalen Probleme und liefert keine Lösungen. Eine ganz andere Politik muss her! Eine Politik für mehr Gerechtigkeit, mehr Nachhaltigkeit, mehr Transparenz und mehr Zusammenarbeit gegen soziale, ökologische und wirtschaftliche Verwerfungen. Mit zehntausenden Menschen fordern wir am Sonntag, den 2. Juli, von der G20 und der zukünftigen Bundesregierung: ● Gerechten Welthandel schaffen! Die G20-Staaten setzen auf eine Handelspolitik, welche die Macht der Konzerne stärkt, anstatt sie zu begrenzen. Durch Abkommen wie TTIP, CETA oder TISA könnten Konzerne vor Schiedsgerichten gegen höhere Umwelt- und Sozialstandards klagen, die ihre Profite schmälern. Doch Handel muss fair sein. Das sagen wir gerade in Hamburg, wo der Handel mit der ganzen Welt blüht. Deshalb fordern wir, die Handelsabkommen zu stoppen, CETA in der vorliegenden Fassung nicht zu ratifizieren …

DIE LINKE. und ihre Entwicklung in Hamburg

Drei Jahre Mitgliedschaft in der LINKEN: Ein subjektiver Blick auf die Partei und ihre Entwicklung in Hamburg von Carola Ensslen Ganz am Anfang stand die Unzufriedenheit mit der Politik der SPD, ganz besonders die Entfremdung, die durch den Kampf für die vollständige Rekommunalisierung der Energienetze – gegen die SPD-Linie in Hamburg – entstand. So ergaben sich persönliche Gespräche mit GenossInnen der LINKEN. Das hat mich dann irgendwann überzeugt, den Schritt von der SPD in DIE LINKE zu wagen. Zugegeben, erst danach habe ich das Erfurter Programm gelesen. Es hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Ich finde es ein hervorragendes Parteiprogramm. Und dann ging es los, als frisch gewähltes Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. Hamburg. Einige Unterschiede zur SPD in der satzungsmäßigen Grundausstattung ließen sich schnell überwinden. Ich habe mich auch mit der Pluralität der Strömungen befasst. Was ich vorher jedoch nicht ahnte, war die Verschiedenheit des theoretischen Unterbaus. Revolution als Antwort auf den Kapitalismus? Ich bekenne, ich habe keinen theoretischen Unterbau, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ich Marx, Gramsci oder ähnliche Autoren, die ich …

Landesliste zur Bundestagswahl 2017 gewählt

Die LandesvertreterInnenversammlung hat gestern die Landesliste für die kommende Bundestagswahl gewählt. Herzlichen Glückwunsch an alle (v. l. n. r. Conny Kerth, Zaklin Nastic, Fabio de Masi, Sarah Rambatz, Rainer Behrens, David Stoop, nicht im Bild Niclas Krukenberg). Nun beginnt also der Wahlkampf. Diese Phase der höchsten Mobilisierung ist für uns auch eine gute Gelegenheit, das fds in Hamburg zu stärken. Vorwärts.  

DIE LINKE und die AfD – kein gemeinsamer Nenner

Das fds Hamburg hat am 07. Oktober 2016 folgende Positionierung erarbeitet: Spätestens seit den Wahlen im März 2016 geht ein Gespenst namens AfD um. In den Wahlkämpfen vergleichsweise wenig sichtbar, zog sie in die Landtage durchweg mit satten zweistelligen Ergebnissen ein. Gewählt wurde sie vor allem von früheren NichtwählerInnen und von den Parteien des bürgerlichen Lagers. Aber auch DIE LINKE verliert WählerInnen an die Rechtspopulisten. Der Umgang damit ist in der LINKEN noch lange nicht abschließend diskutiert. Einige Antworten schälen sich für uns jedoch heraus. 1. Wir können Menschen mit Ressentiments und autoritären Einstellungen nicht erreichen. Es ist lange bekannt, dass es einen Anteil von etwa 20% in der Bevölkerung gibt, der autoritäre Einstellungen und Ressentiments hat. Diesen Teil der Bevölkerung erreichen wir auch mit dem Kampf gegen soziale Spaltung nicht. Er verschließt sich den gesellschaftlichen Realitäten und Veränderungen in einer immer mehr in Unordnung geratenden Welt. Er entfremdet sich so kulturell von der Mehrheit der Menschen. Die AfD dockt genau hier an. Die Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten, die Bedrohung durch Terror und …

Berlin wählt den Wechsel

Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus erzielte DIE LINKE. am Sonntag mit 15,6 Prozent ein hervorragendes Ergebnis und ist nun drittstärkste Kraft – verdienter Lohn für einen leidenschaftlichen Wahlkampf. Wir gratulieren herzlich. Der Berliner Spitzenkandidat, Klaus Lederer, sprach von einem starken Signal. »Wir haben Wahlkampf mit den Themen gemacht, die die Berlinerinnen und Berliner am meisten beschäftigten. Und wir haben gefragt, wem die Stadt eigentlich gehört. Da war unsere Antwort klar: Wir wollen, dass die Berlinerinnen und Berliner darüber mitentscheiden können, wohin sich unsere Stadt entwickelt.« Rot-Rot-Grün in Berlin ist nun nicht nur rechnerisch möglich, sondern auch ein dringendes Erfordernis. Unsere Partei war und ist auch eine Protestpartei, aber sie muss auch moderne Gestaltungspartei sein. Die überragende Mehrheit unserer Wählerinnen und Wähler wünscht sich, dass DIE LINKE. in den Parlamenten Politik aktiv gestaltet und mit ganzer Kraft für wirkliche Veränderung sorgt. Dazu Harald Singler, Landessprecher des fds Hamburg: »Dabei wünschen wir den Berliner Genossinnen und Genossen für die anstehenden Gespräche mit SPD und Grünen eine breite Brust, Kraft und Ausdauer.«     Merken Merken Merken …

fds Hamburg hat gewählt

Am 25. August 2016 trafen sich die Hamburger Mitglieder des Forum Demokratischer Sozialismus (fds) zu ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung. Haupttagesordnungspunkt war die Wahl einer neuen Sprecherin und eines neuen Sprechers. Dabei wurde Carola Ensslen zur neuen Landessprecherin und Harald Singler zum neuen Landessprecher gewählt. Herzlichen Glückwunsch!